Architektur entsteht immer im räumlichen und zeitlichen Kontext, sie ist stets abhängig von gesellschaftlichen und kulturellen Bedingungen.
Das sozialräumliche Denken dient dazu, diese Kontexte wahrzunehmen und in die Entwurfsarbeit der Architekt_innen zu integrieren.
Es vermittelt zwischen der Architektur der gebauten bzw. konstruierten Umwelt und der Architektur der Gesellschaft.
Raum und räumliche Bedingtheit alles Seienden und Gewordenen sind Ausgangs-und Bezugspunkt unserer Reflexionen.
Die Einnahme differenzierender Perspektiven und die Dekonstruktion komplexer Sachverhalte sind dabei selbstverständliche Konstanten.
Prof. Dr. sc. techn. Barbara Zibell

