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Formen des gemeinschaftlichen Bauens und Wohnens in Hannover

Inhalt und Lernziele

 

Im Rahmen der Lehrveranstaltung werden Formen des gemeinschaftlichen Bauens und Wohnens in Hannover entdeckt und analysiert, z.B. Bauherren/-herrinnengemeinschaften, Alten-WGs oder Mehrgenerationenhäuser. In einer Art induktiven Lernens anhand gelebter Beispiele sollen allgemeine Themen wie soziale Innovation im Wohnungswesen, die Bedeutung von Nachbarschaften, aber auch Chancen und Grenzen des Flächen- und Immobilienmarktes für alternative Lebensstile reflektiert werden. All dies wird in den Kontext einer „Stadtentwicklung von unten“ gesetzt, die sich – ressourcenschonend und lokal verankert – neuen gesellschaftlichen Trends stellt.

Die Mehrzahl der Termine dient dazu, entweder ein Projekt in Hannover kennenzulernen oder sich mit einem Gast über Förderung und Umsetzung neuer Wohnformen in Hannover auszutauschen. Es wird zudem Einblick in Projekte gewährt, die sich in ihrer Entstehungsphase befinden. So werden neben baulichen Aspekten, soziale und Guppendynamische Prozesse Beachtung finden. Selbstständig können auch Beispiele aus anderen Städten oder Ländern, wie „Clusterwohnungen“ in der Schweiz oder „Kollektivhus“ in Schweden einbezogen werden.

Ziel der Lehrveranstaltung ist eine freie analytische oder gestalterische Arbeit zu Hannover, die Beispiele oder Teilaspekte in allgemeine gesellschaftliche Prozesse einordnet. Denkbar sind z.B. Bestandsaufnahmen und Typologien gemeinschaftlicher Wohnformen in Hannover oder eine kreative Weiterentwicklung bzw. architektonische Gestaltung vorhandener Ansätze.

 

Studiengang

B.Sc. Architektur/M.Sc. Architektur und Städtebau

Lehrmethode

Seminar

Termin

Mi. 10-12 Uhr

Erster Termin

Mi. 15.04.2015

Veranstaltungsort

Herrenhäuser Str. 8, Raum C114

Lehrpersonen

Zibell/Reimann