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Planning Theory and Sociology

Planen wird als die gedankliche Vorwegnahme zukünftigen Handelns verstanden, d.h. sie soll dazu beitragen, Handlungen vorzubereiten und Maßnahmen umzusetzen, um letztlich eine Verbesserung des jeweiligen  Status quo zu bewirken. Planungstheorie und -soziologie fällt dabei die Aufgabe zu, das Planen systematisch zu erklären (wie funktioniert Planung? wie handeln Planende?) und damit auch zu unterstützen.

Es gibt jedoch keine geschlossene oder originäre Planungstheorie, aus der heraus alle Elemente von räumlicher Planung und Entwicklung erklärt oder zumindest interpretiert werden können. Während der letzten Jahrzehnte bildeten sich aber in den Raumwissenschaften, in der Politik- und Verwaltungswissenschaft und in der Soziologie planungstheoretische Ansätze heraus, die Antworten auf die gesellschaftliche Bedeutung von Planung, deren steuerungstheoretische Fundierung sowie auf die Frage der Grenzen von Planung suchten.

Inhalte und Lernziele

Inhalt der Veranstaltung ist es, unterschiedliche Planungsauffassungen herauszuarbeiten sowie das Handeln und die Rolle von Planerinnen und Planern für die Entwicklung und Gestaltung baulich-räumlicher Umwelten zu reflektieren. Ziel ist es, die Bedeutung von Planungstheorie(n) und -soziologie für den Planungsalltag aufzuzeigen und kritisch zu analysieren, wie diese Fächer dazu beitragen können, das konkrete Handeln von Planerinnen und Planern zu verbessern.

Dazu werden zentrale Planungstheorien vorgestellt sowie Gemeinsamkeiten und Unterschiede hinsichtlich des Planungsverständnisses, des Planungsprozesses und der Rolle der Planung herausgearbeitet.

 

StudiengangM.Sc. Architektur und Städtebau                     
TerminDienstag 14 - 17 Uhr
Erster Termin05.04.2016
VeranstaltungsortRaum C114
LehrpersonenZibell/Kietzke/Othengrafen/Levin-Keitel