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Schlösser, Herrenhäuser und Gutsanlagen in Berlin

Dieser großformatige, opulent bebilderte Band bietet erstmals einen vollständigen Überblick über den Bestand an Schlössern, Herrenhäusern und Gutsanlagen in Berlin. Dazu gehören sowohl die großen Schloss- und Parkkomplexe der Hohenzollern wie Charlottenburg, Bellevue oder Köpenick als auch die bekannten Herrensitze des Adels und des Bürgertums wie Steglitz, Tegel oder Mahlsdorf sowie weitläufige Gutsanlagen wie diejenigen in Dahlem, Britz oder Buch.
Als Ergebnis eines mehrjährigen Forschungsprojektes werden neben den erhaltenen Denkmälern auch die nicht mehr existenten Bauten und Anlagen dokumentiert, die es in der Großstadt Berlin in überraschend hoher Zahl gibt. Darüber hinaus wurden alle bestehenden Anlagen neu fotografiert und in ihrem heutigen Zustand dokumentiert. Damit präsentiert der Band ein breites und vielgestaltiges Panorama der Berliner Schlösserlandschaft, das zahlreiche Entdeckungen bereithält.

Markus Jager, Frank Schmitz und Michael Zajonz (Bearb.): Schlösser, Herrenhäuser und Gutsanlagen in Berlin, (= Beiträge zur Denkmalpflege in Berlin 46), Nicolai Verlag, Berlin, 2016

544 Seiten, 683 Abbildungen, 24 x 30 cm Hardcover, EUR 49,95, ISBN 978-3-89479-979-3

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Großstadt gestalten. Stadtbaumeister an Rhein und Ruhr


In vielen Großstädten an Rhein und Ruhr ist das frühe 20. Jahrhundert mit den Namen bekannter Stadtbau meister verbunden. Ob Hermann Josef Stübben in Köln, Robert Schmidt in Essen, Karl Elkart in Bochum oder Hans Strobel in Dortmund: Sie alle haben das Stadtbild entscheidend geprägt und sind zu herausragenden Personen der jeweiligen Stadtgeschichte geworden. Die Voraussetzungen dazu waren keineswegs einfach, denn diese Städte befanden sich in einer Phase ein schneidender Veränderungen. Das rasante Bevölkerungswachstum kata pultierte sie in die Liga der Großstädte. Städte, die sich von dieser Entwicklung nicht einfach über rollen lassen wollten, sahen sich in der Verantwortung, diesen Prozess aktiv zu steuern – indem sie eine konkrete städtebauliche Vision als Leitbild entwarfen. Dieses Buch bildet den zweiten Band der Trilogie Großstadt gestalten und richtet den Fokus auf die Stadt baumeister an Rhein und Ruhr. Es bietet erstmalig einen Überblick über das Wirken der Stadtbaumeister dieser Zeit und befragt ihre Leistungen auf Anregungen für die heutige kommunale Stadtplanung.

Markus Jager, Wolfgang Sonne (Hg.): Großstadt gestalten. Stadtbaumeister an Rhein und Ruhr, Band 7 der Reihe Bücher zur Stadtbaukunst, herausgegeben von Christoph Mäckler und Wolfgang Sonne, Deutsches Institut für Stadtbaukunst Berlin, DOM publishers, 2016

210 × 250 mm, 240 Seiten, 180 Abbildungen, Hardcover, 38,00€, ISBN 978-3-86922-536-4 (deutsch)

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Großstadt gestalten. Stadtbaumeister in Deutschland

In vielen Großstädten ist das frühe 20. Jahrhundert mit den Namen bekannter Stadtbaumeister verbunden. Ob Fritz Schumacher in Hamburg, Ludwig Hoffmann und Martin Wagner in Berlin, Theodor Fischer in München oder Ernst May und Martin Elsaesser in Frankfurt: Sie alle haben das Stadtbild entscheidend mitgeprägt und sind zu herausragenden Personen der jeweiligen Stadtgeschichte geworden. Die Voraussetzungen dazu waren keineswegs einfach, denn diese Städte befanden sich in einer Phase einschneidender Veränderungen. Das rasante Bevölkerungswachstum katapultierte sie in die Liga der Großstädte und Metropolen. Städte und Kommunen sahen sich in der Verantwortung, diesen Prozess nicht nur zu begleiten, sondern aktiv zu steuern - indem sie eine konkrete städtebauliche Vision als Leitbild entwarfen.Dieser Band bietet erstmals einen Überblick über Aufgaben und Vorstellungen der Stadtbaumeister dieser Zeit und befragt ihre Leistungen auf Anregungen für die heutige kommunale Stadtplanung.

Markus Jager / Wolfgang Sonne (Hg.): Großstadt gestalten. Stadtbaumeister in Deutschland, Deutsches Institut für Stadtbaukunst, Band 5 der Reihe Bücher zur Stadtbaukunst, Berlin, DOM publishers, 2015

210 × 250 mm, 224 Seiten, 150 Abbildungen, Hardcover, 38,00€, ISBN 978-3-86922-447-3 (deutsch)

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Hannovers "verrückte" Mitte. Prinzipielles und Konkretes zu Stadt-Bau-Kultur

Ist der „Idealtypus der modernen Stadt“, Hannover, „autogerecht“ oder „reichsautobahngerecht“? Kann man „Nachkriegsmoderne weiterdenken“ oder muss man endlich um- und anders denken? Worin besteht der so oft beschworene genius loci einer Stadt? Oder geht es nur um invention of location? Auch bei den Hannover-2020/-30-Plänen oder dem Plenarsaal-Umbau?

In diese baukulturellen Bewusstseinshohlräume versuchen die Beiträge dieses Bandes vorzudringen; gleichzeitig rufen sie zur stadtcharakterlichen Rehabilitation von Hannovers topografischer und historischer Mitte auf. Denn die städtebauliche Situation Hannovers lässt sich als Beispiel par excellence für allenthalben vorherrschende, indes allzu unkritische Ausflüchte in mehr als hinterfragbare „Modernismen“ bezeichnen. Somit gibt das Buch neue Impulse zur Diskussion um Kriegs-/Nachkriegsmoderne und Baukultur – nicht nur in Niedersachsen.

Joachim Ganzert und Gregor Janböcke: Hannovers "verrückte" Mitte. Prinzipielles und Konkretes zu Stadt-Bau-Kultur, Jovis-Verlag, Berlin, 2016

29,7 x 21 cm, 88 Seiten, ca. 75 farb. und s/w Abbildungen, Hardcover, 25,00€,
ISBN 978-3-86859-426-3 (deutsch)

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Forschungsprojekt 'Lüneburger Rathaus' abgeschlossen. Untersuchungsergebnisse 2008-2011 und 2012-2014 liegen in nunmehr drei Bänden vor

Das Lüneburger Rathaus, neben den mittelalterlichen Kirchen das wichtigste Wahrzeichen der Hanse-Stadt und einer der größten mittelalterlichen Rathauskomplexe der Welt, weist eine über 750-jährige Entwicklungs- und weit darüber hinausgehende Bedeutungsgeschichte auf.

In einem von der 'Deutschen Forschungsgemeinschaft' zusammen mit der 'Hermann Reemtsma Stiftung' zunächst drei Jahre und von der 'Deutschen Forschungsgemeinschaft' dann noch weitere zwei Jahre, also insgesamt fünf Jahre lang geförderten und von der Hansestadt Lüneburg in jeder Hinsicht unterstützten Forschungsprojekt haben Bauarchäologen, Kunstwissenschaftler und Historiker unter der Leitung von Prof. Dr. Joachim Ganzert, Abtlg. Bau/ Stadtbaugeschichte der Leibniz Universität Hannover, in zwei Untersuchungsschritten diesen herausragenden Gebäudekomplex untersucht: und zwar von Bauphasenabfolgen, Konstruktionsdetails und Ziegelstempeln über  Ausgestaltungen, Bildwerke und Raumgruppen  - mit all ihrer Bedeutungsfülle -  bis hin zu Fragen der Heilsgeschichte und Herrschaftslegitimation.

Die Ergebnisse des ersten, 2008 bis 2011 zusammen mit Prof. Dr. Hermann Hipp, Kunstgeschichtliches Seminar der Universität Hamburg, durchgeführten Untersuchungsabschnitts wurden 2014 in zwei ersten Bänden veröffentlicht, die Ergebnisse des zweiten Abschnitts 2012 bis 2014 wurden nun 2015 in einem dritten und letzten Band vorgelegt.

In den ersten beiden Bänden wurden die Rathaus-Entwicklung und -Ausstattung vorrangig in entsprechenden Einzeluntersuchungen und -darstellungen betrachtet: von der Frühzeit bis etwa ins 18. Jahrhundert bzw. von den archivalischen Anfängen über die Gerichtsorte, wie z.B. dem unvergleichlichen Niedergericht und seinen herrschaftsrelevanten Bezügen, die bauliche Entwicklung des Rathauskomplexes sowie die eindrucksvollen Fassadenbauten an Marktplatz und Ochsenmarkt bis zu den Raumausstattungen und deren Ikonographie.

 Im nunmehr vorliegenden dritten Band stehen eher übergreifende und zusammenfassende Arbeiten im Vordergrund: In sechs Beiträgen werden mit Blick auf das Lüneburger Rathaus bzw. von ihm ausgehend wichtige Aspekte zu Topographie und Siedlungsgeschichte der Stadt Lüneburg, zur Heilig-Geist-Kapelle, zum städtischen Bauwesen, zu Raumgruppenbildungen, zu den Bildern und deren Rezeption sowie zur Erneuerung des Rathauses im 19. und 20. Jahrhundert beleuchtet. Ein abschließender Beitrag versucht die im Forschungsprojekt erzielten Ergebnisse knapp, aber möglichst anschaulich in schematischen, dreidimensionalen Überblicksperspektiven und entsprechenden Referenzfotografien zu resümieren und die für ein Rathaus konstitutive Legitimationsgeschichte in ihren wichtigsten Aggregatzuständen herauszuarbeiten.

Mit den in den drei Bänden vorgelegten Untersuchungsergebnissen dürften unentbehrliche Grundlagen für eine jegliche Auseinandersetzung mit dem Rathaus bereitgestellt worden sein: sei es für die architektur- und kunsthistorische Forschung, sei es für denkmalpflegerisches Bewerten oder als Entscheidungshilfe bei Fragen hinsichtlich der weiteren Behandlung des Bauwerks, also auch für laufende oder kommende (Um-)Bau-/Sanierungsmaßnahmen am Gebäude oder sei es  - und dies nicht zuletzt -  für die angemessene bzw. vielleicht sogar aufklärende Einordnung des Lüneburger Rathauses und seines 'Unterbaus' in einen nicht zu kleinen architektur- und kulturgeschichtlichen Kontext:  Ergebnisse, die aber vor allem auch nur bei einem solch herausragenden Befundkomplex wie dem Lüneburger Rathaus vermutet werden durften!

Univ.Prof. Dr. Ing.-habil. Joachim Ganzert  -  Abteilung Bau-/Stadtbaugeschichte  -  Institut für Geschichte und Theorie der Architektur  -  Fakultät für Architektur und Landschaft  -  Leibniz Universität Hannover

[ Dezember 2015 ]

 

Das Lüneburger Rathaus. Ergebnisse der Untersuchungen 2008 bis 2011
von Bernd Adam, Michael A. Flechtner, Joachim Ganzert, Katrina Obert, Edgar Ring, Birte Rogacki-Thiemann, Hansjörg Rümelin / Gisela Jaacks und Barbara Uppenkamp
Beiträge zur Architektur- und Kulturgeschichte, Leibniz Universität Hannover, Abteilung Bau-/Stadtbaugeschichte, Fakultät für Architektur und Landschaft, Band 10.1 und Band 10.2
Michael Imhof Verlag Petersberg 2014
Band 1 und Band 2

Zur Verlagsankündigung

Inhalt Band 1 [367 Seiten, 468 Abbildungen, 2 Tafelbeilagen]
Joachim Ganzert
:   Zur "Rathaus"-Genese
Michael A. Flechtner
:   Das Lüneburger Rathaus in den Schriftquellen des 13. und 14. Jahrhunderts
Birte Rogacki-Thiemann
:   Die Marktfassade des Lüneburger Rathauses
Bernd Adam
:   Die bauliche Entwicklung des Rathauskomplexes am Ochsenmarkt
Hansjörg Rümelin / Gisela Jaaks
:   Bild und Raum. Die Bilder der Herzöge, Könige und Kaiser im Fürstensaal des Lüneburger Rathauses
Edgar Ring
:   Archäologie und das Lüneburger Rathaus
Literaturverzeichnis

 

Inhalt Band 2 [400 Seiten (davon 31 Seiten Rathäuser-Katalog), 292 Abbildungen, 23 Pläne, 7 Tafelbeilagen]
Katrina Obert
:   Architektonische Manifestationen von Gerichtsbarkeit. Die Befunde am Lüneburger Rathaus
Joachim Ganzert
:   Herrschaft als Vergegenwärtigung. Zum Niedergericht im Lüneburger Rathaus und zur Archetypik sakraler Herrschaftslegitimation
Barbara Uppenkamp
:   Politische Ikonographie im Rathaus zu Lüneburg
Literaturverzeichnis

 

Das Lüneburger Rathaus.   Ergebnisse der Untersuchungen 2012 bis 2014
von Bernd Adam, Michael A. Flechtner, Joachim Ganzert, Hermann Hipp, Caroline Sophie Prinzhorn und Birte Rogacki-Thiemann
Beiträge zur Architektur- und Kulturgeschichte, Leibniz Universität Hannover, Abteilung Bau-/Stadtbaugeschichte, Fakultät für Architektur und Landschaft, Band 10.3
Michael Imhof Verlag Petersberg 2015
Band 3

Zur Verlagsankündigung

Inhalt Band 3 [463 Seiten, 464 Abbildungen, 9 Tabellen]
Carolin Sophie Prinzhorn
:   Zur Topographie und Siedlungsgeschichte der Stadt Lüneburg
Michael A. Flechtner
:   Die Heilig-Geist-Kapelle
Carolin Sophie Prinzhorn
:   Der Rat in der Stadt
Bernd Adam
:   Verteilung historischer Nutzungen und Raumgruppenbildung im Lüneburger Rathaus
Hermann Hipp
:   Bilder im Rathaus
Birte Rogacki-Thiemann
:   Die "stylgemässe" Erneuerung des Lüneburger Rathauses im 19. und 20. Jahrhundert
Joachim Ganzert
:   Das Lüneburger Rathaus und seine fünf Aggregatzustände. Paradebeispiel einer Legitimationsgeschichte
Anhang: Ausführliches Personen- und Ortsregister zu allen drei Bänden sowie Literaturverzeichnis zu Band 3