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Prof. Barbara Zibell als Referentin auf der Tagung „Soziale Arbeit und Stadtentwicklung“

In Basel findet vom 22. bis 23. Juni die vierte internationale Tagung „Soziale Arbeit und Stadtentwicklung“ der Fachhochschule Nordwestschweiz - Hochschule für Soziale Arbeit statt. Die Tagung befasst sich mit dem Thema der „Stadt in Bewegung – Soziale Arbeit und die Bedingungen von Ungewissheit und Mehrdeutigkeit“.

Auszug aus dem Tagungsflyer:

„Städte wachsen und verändern sich. Und den Anteil, den die Bürgerinnen und Bürger, die Waren- oder Wissensökonomie, die sozialen Bewegungen oder Revolten, das Charisma oder die Autorität daran haben, verweisen auf den jeweiligen gesellschaftlichen Kontext, in dem sich soziale, kulturelle und geistige Bewegungsfreiheit in der Stadt entfalten kann. Seit den wissenschaftlichen Auseinandersetzungen mit Stadt wird diese «Dynamik» disziplinär zu deuten versucht. In der Sozialen Arbeit lässt sich dies bis weit in ihre Anfangszeiten zurückverfolgen. Dort lassen sich ihre wichtigen Leitbegriffe wie Teilhabe, Ermächtigung, Demokratie oder Gerechtigkeit verorten. Aber auch die Planungsdisziplinen kennen diese Bewegungen und oszillieren zwischen comprehensive planning, advokatorischer oder kollaborativer Planung.

[…]

Ist die Stadt in Bewegung überhaupt noch mit finalen Konzepten gestaltbar? Wie stellen Professionelle, die mit und für Menschen planen, angesichts von Ungewissheit und Mehrdeutigkeit sozial gerechte Entwicklungsbedingungen her? Dient der Diskurs um das (angebliche) Chaos letztlich nicht auch der Verschleierung von realen und wachsenden sozialen Ungleichheiten und Machtverhältnissen? Wer profitiert von diesen (scheinbar) offenen, selbst zu gestaltenden Feldern?“

In diesem Rahmen hält Prof. Barbara Zibell einen Vortrag zu der Frage „Stadtentwicklung im Gegenstrom? Planung und Selbstorganisation als Gestaltungsprinzipien von Stadt“.

Vortragspräsentation


Wo?
Halle 7, blindekuh
Dornacherstrasse 192
4053 Basel


Wann?
22. Juni 2017
11:15-12:00 Uhr