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Baukultur im Diskurs. Positionen zur Kultur des Bauens

Baukultur ist eine Thematik, die im Kontext sozialräumlicher Qualitäten an der Abteilung PA_soz von Beginn an vertreten wurde. Explizit wurde es spätestens zum Thema, als betreffende Module für den Masterstudiengang Architektur und Städtebau an der Fakultät im WS 2011/12 erstmals verankert werden konnten. Im Rahmen der Vorbereitungen zum Dritten Hochschultag der Nationalen Stadtentwicklungspolitik übernahm die Abteilung den Lead für das Forum Baukultur, eines von sechs Foren, die an diesem Hochschultag zu den Kernthemen der Nationalen Stadtentwicklungspolitik durchgeführt wurden.

Bereits 2008 war Bau- und Planungskultur – neben Wachsen und Schrumpfen, städtische Mobilität, soziale Kohäsion und Regionalisierung – an einem Round Table der Hochschullehrerinnen und -lehrer der Fakultät als ein Themen- und Handlungsfeld für den Forschungsschwerpunkt „Zukunft der Urbanisierung“ definiert (der in der heutigen Ausgestaltung auch die ländliche Entwicklung umfasst).

Im Zuge der Vorbereitungen zum genannten Hochschultag, der im April 2012 in Berlin stattfand, entstanden in der Folge drei Formate:

  • Ein Workshop mit Studierenden und externen Beteiligten aus Architektur-/Planungsbüros, Politik und Verwaltungspraxis im November 2011,
  • Eine Lehrveranstaltung (Projekt) mit Studierenden des neuen Masterstudiengangs Architektur und Städtebau zum Thema: Baukultur. Oder: Die Kultur des Bauens im WS 2011/12,
  • Das Forum E Baukultur am Hochschultag im April 2012 in Berlin.


Angeregt durch die AULET-Forschungsanreizförderung der Fakultät entstand in der Folge die Idee, diese drei Formate durch ein Symposium zu ergänzen mit dem Ziel, vorhandene Synergien zum Thema in der Fakultät zu bündeln und gemeinsame Forschungsoptionen zu formulieren. Dieses Symposium fand im Juni 2014 statt.

Die Dokumentation dieser schrittweisen Annäherung aus akademischer Sicht wird demnächst abgeschlossen. Weitere aktuelle Reflexionen zur Rolle der Wissenschaft aus eigener Perspektive sowie aus der Perspektive der Stiftung Baukultur sollen den Diskurs abrunden. Die Publikation soll eine weitere (Fach-)-Öffentlichkeit erreichen und Impulse liefern für eine fruchtvolle Weiterführung der Debatte zwischen Hochschule, Politik/Verwaltung und Planungspraxis.