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Planungstheorie - Raumbezogenes Handeln

Inhalt und Lernziele



Die Veranstaltung gliedert sich in drei Abschnitte und verfolgt das Ziel, den Studierenden theoretische Konzepte planerischen Handelns vor dem Hintergrund gesellschaftlicher Entwicklungen zu erläutern.

Im ersten Teil wird der Raum als Handlungs- und Gestaltungsfeld vorgestellt und es wird aufgezeigt, von welchen Herausforderungen gesellschaftliche Prozesse wie Globalisierung, demographische Entwicklung, Segregation und damit planerisches Handeln geprägt sind. Im zweiten Teil geht es um Leitbilder und Ziele räumlicher Planung. Methoden und Instrumente, die zur Erreichung dieser Maßgaben dienen, werden in ihren unterschiedlichen Einsatzbereichen vorgestellt. Ergänzt wird dieser Abschnitt um die Diskussion beispielhafter aktueller Planungsprozesse. Planungsakteure und -akteurinnen aus Politik / Verwaltung, Wirtschaft und Öffentlichkeit und die Möglichkeiten von Interessenvertretungen im Rahmen räumlicher Entwicklungsprozesse stehen im Mittelpunkt der Betrachtungen des dritten Teils.

Vorlesungsinputs, studentische Referate und Übungsbausteine führen zusammen zu einem Überblick über die Strukturen räumlicher Planungen auf unterschiedlichen Maßstabsebenen, vom Bereich der Regional- und Stadtplanung bis hin zum einzelnen Bauvorhaben im Kontext von Stadtteil und Quartier.
Ziel der Lehrveranstaltung ist es, den Studierenden vertiefte Praxis wissenschaftlicher Arbeitsweisen zu vermitteln und die Ergebnisse quellenbezogener Recherchen Nachvollziehbar und anschaulich zu präsentieren.

 

Studiengang

B.Sc. Architektur

Lehrmethode

Vorlesung / Seminar

Studienleistungen

Regelmäßige Teilnahme; Präsentation eines Referats in              Gruppenarbeit, Teilnahme + Abgabe Übungsarbeiten;                zusammen mit der LV Recht

Prüfungsleistung

Schriftliche Ausarbeitung, gemeinsames Abschlusskolloquium

Termin

Di. 12-14 Uhr

Erster Termin

Di. 17.04.2012

Veranstaltungsort

Herrenhäuser Str. 8, Raum C050

Lehrpersonen

Zibell/Stock