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Die Lavesbrücke in Salzau

Dokumentation und Restaurierungsplanung

Im Park des Gutes Salzau bei Kiel befindet sich eine Brücke des Hannoveraner Architekten Georg Ludwig Friedrich Laves. 1838 als eine von mehreren von Laves entwickelten Brücken entstanden, ist das innovative Tragwerk dieser Brücke Zeugnis von Laves Tätigkeit als Ingenieur. Die sorgfältige Einfügung in die Landschaft und die anspruchsvollen Details verweisen auf Laves' Anspruch als Architekt. Der Zustand der Lavesbrücke ist dringend restaurierungsbedürftig. Gegenstand der Lehrveranstaltung ist es, den Bestand vor Ort zu Dokumentiren und zu bewerten und daraus folgend - in Abstimmung mit den verantwortlichen Planungsbeteiligten - ein architektonisches Konzept für die Restaurierung zu erarbeiten. Das gemeinsam erarbeitete Restaurierungskonzept bildet die Grundlage der für 2019/20 vorgesehenen Restaurierung der Brücke. 

Master Architektur und Städtebau: Wahlpflichtmodul Historische Bauforschung, max. 10 Plätze
Termin: Dienstags, 14-tägig, 16:00 bis 18:00 Uhr, C 114
Erster Termin: Dienstag, 09. April 2019, 16:00 bis 18:00 Uhr, C 114
Ortstermin: 18. April 2019 ganztägig






 

 

Städtebau und Wohnungsbau im Hannover der Zwanziger Jahre

In den 1920er Jahren erlebte die Stadt Hannover einen Boom im Wohnungsbau. Auch das Stadtgebiet vergrößerte sich erheblich. Diese Entwicklung sollte einerseits der akuten Wohnungsnot nach dem Ersten Weltkrieg entgegenwirken, andererseits aber auch der Stadt zu neuen, attraktiven Quartieren verhelfen. Im Unterschied zum ungehemmten spekulativen Wachstum des 19. Jahrhunderts griff die Kommune als steuernde und planende Instanz ungleich stärker ein - und setzte damit Leitbild und Rahmen der Entwicklung. Anders als in Berlin oder Frankfurt am Main, wo die Kommunen überwiegend auf Siedlungs- und Zeilenbauten setzten, war die Hannoversche Entwicklung von urbaneren Typologien (Blockrandbebauung) geprägt. Das Seminar wird sich sowohl mit den Wohnungsbauten, den städtebaulichen Rahmenplanungen und dem Wechselverhältnis von öffentlichen und privaten Planungsakteuren befassen. Ein besonderer Fokus liegt auf dem Wirken von Stadtbaurat Karl Elkart.

Bachelor Architektur: Wahlpflichtmodul Geschichte und Theorie F
Master Architektur und Städtebau: Wahlpflichtmodul Geschichte des Städtebaus
Termin: Dienstags 9:00 bis 11:00 Uhr, C 007
Erster Termin: Dienstag, 16. April 2019

 

 

Aufmaß Scheunenviertel

Aus Brandschutzgründen wurden Scheunen ab dem Mittelalter vermehrt vor den Stadtmauern errichtet. Sie gruppierten sich dort zu vorstadtartigen Vierteln. Heute sind durch den Bedeutungsverlust der Landwirtschaft und die fortschreitende Urbanisierung nur noch wenige dieser ortsbildprägenden Ensembles erhalten. In dieser Lehrveranstaltung soll eines der ältesten und markantesten Scheunenviertel Niedersachsens genauer untersucht werden. Die Fachwerkbauten mit Reetdeckung in Neubruchhausen stammen sowohl aus dem 17. als auch aus dem 18. Jahrhundert. Ziel der Veranstaltung ist das Kennenlernen und das Dokumentieren des Bautypus "Scheune". Es sollen in einer Blockveranstaltung von den einzelnen Gebäuden Schnitte und Ansichten erstellt werden. Neben den Vermessungsarbeiten vor Ort ist die Erarbeitung derGebäudebiographien Gegenstand der Lehrveranstaltung.

Bachelor Architektur: Wahlpflichtmodul Geschichte und Theorie E
Master Architektur und Städtebau: Wahlpflichtmodul Historische Bauforschung
Blockveranstaltung vom 05. August 2019 bis 09. August 2019 in Neubruchhausen
Vorbesprechung: Dienstag, 30. Juli 2019, 16:00 bis 18:00 Uhr, C 114
Nachbesprechung: Dienstag, 13. August 2019, 16:00 bis 18:00 Uhr, C 114

Paris - Exkursion

Die Stadt als Kunstwerk

Paris ist einer der bedeutendsten Schauplätze des europäischen Städtebaus. Seit dem 17. Jahrhundert wurde die Stadt von Königen und Künstlern geformt. Auch im 20. Jahrhundert setzte sich die Tradition der urbanistischen "Grands Projets" fort. Auf der Exkursion werden die Meilensteine der Pariser Stadtbaugeschichte besichtigt, darunter die Places Royales, die Passagen und insbesondere die Boulevards und der Stadtraum entlang der Seine. Eine Besichtigung der Cité de l'architecture et du patrimoine am Trocadéro ist ebenfalls vorgesehen. Die Teilnehmer werden Vorort- Referate halten und städtebauliche Ensembles vorstellen und gemeinsam analysieren. Der Fokus liegt auf historischen Projekten. Im Vorfeld bereiten die Teilnehmer den Exkursionsreader gemeinsam vor. Zu den Voraussetzungen gehören neben überdurchschnittlicher Motivation und einem ausgeprägten Interesse an historischen Themen auch ein finanzieller Eigenanteil von ca. 120,- für Übernachtungen und Eintritte. Die An- und Abreise erfolgt selbständig.

11. bis 15. Juni 2019
Vorbesprechung: 23. April 2019, 10:00 bis 12:00 Uhr, C007