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The Mall - A Woman's Place?


Inhalt und Lernziele

Die Shopping Mall steht in einer langen geschichtlichen Tradition - vom Sehen und Gesehen werden über die Darbietung von Waren in räumlich durchdachten Konstellationen bis hin zum Flanieren und Schlendern oder auch Verweilen.

Einst waren es die Passagen und die Warenhäuser, heute sind es die innerstädtischen Shopping Malls, die von vielen und vielfältigen Menschen genutzt werden und nicht nur dem Einkaufen dienen. In Nordamerika oder auch in Asien bieten sie bereits heute weitaus mehr als Warenangebot, Handel und Einkauf. Stichwort: Event oder Spektakel.

Von einigen wird die Mall totgesagt, dennoch erlebt die innerstädtische Mall gerade auch in Deutschland ein Revival: als ein wichtiges räumliches Konstrukt für unterschiedliche Nutzer*innengruppen mit unterschiedlichen Qualitäten.

Aber was genau macht diese Räume so interessant? Warum sind Menschen bereit, so viel Zeit in ihnen zu verbringen? Was vermittelt ihnen und uns deren Architektur? Wie entwickelte sich die Mall auch im historischen Rückblick, waren diese Räume des Konsums schon immer zugänglich für alle? Und sind sie es noch?

Die Veranstaltung verfolgt das Ziel, mittels geschichtlichem Rückblick und empirischer Erforschung von zwei Malls in Hannover und Braunschweig, relevante Fragestellungen zu entwickeln und die Konstellation Konsum - Raum - Mensch zu analysieren, um daraus planungs- und entwurfsrelevante Erkenntnisse abzuleiten.
incl. zwei Exkursionen: Hannover Ernst-August-Galerie und Schlossarkaden in Braunschweig (Termine n.V.)

 

Studiengang

M.Sc. Architektur und Städtebau, M.Sc. Landschaftsarchitektur

Termin

Do. 9 - 12 Uhr (14-tägig)

Erster Termin

Do. 25.10.2018

Veranstaltungsort

Herrenhäuser Str. 8, Hörsaal C007

Lehrpersonen

Meyer