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Bewegungsfreundliche Stadt - Aktiver Fußgängerverkehr in Hannovers Stadtteilen

Inhalt und Lernziele

Mach Hannover zur bewegungsfreundlichen Stadt!

Ein gesunder Lebensstil ist en vouge! Smartphones zählen unsere Schritte, Smartwatches zeigen unseren Herzschlag an, wir vergleichen im Internet unsere Bestzahlen mit anderen Userinnen und Usern.  Hörbücher  versetzen  uns  in  fiktive  Welten  der  Zombie-Apokalypse  und  geben  uns spielerisch vor, wann wir beim Joggen einen Sprint einlegen sollen.

Darüber hinaus bietet die aktive Mobilität, also die auf Muskelkraft basierende Fortbewegung, im Gegensatz zur passivem  Mobilität – dem motorisierten Verkehr – viele Vorteile in ökologischer, sozialer und ökonomischer Hinsicht. Diese umfassen von Themen der Luftreinhaltung, Klimaschutz und Flächenverbrauch über die Zugänglichkeit dieser Verkehrsform insbesondere für finanziell schwache Bevölkerungsgruppen bis hin zu Umsatzfragen im lokalen Einzelhandel oder den durch Bewegungsmangel induzierten Kosten im Gesundheitssystem eine Vielzahl von Nachhaltigkeitsaspekten im Kontext planerischen Handelns.

Gleichzeitig wird Fußgängerinnen und Fußgängern in den anteilig größten Freiräumen der Stadt – den Verkehrsflächen – nur ein relativ geringer Flächenanteil zugestanden. Sport- und Bewegungsinfrastrukturen, wie die Trimm-dich-Pfade aus den 1970ern, sind aus der Mode geraten und auch Senioren- bzw. generationenübergreifende Spielplätze werden von Erwachsenen oft nicht angenommen. Wie können also bestehende Elemente im gestalteten Frei- und Verkehrsraum für Bewegungsfreudige nutzbar gemacht werden? Wie können sportliche Aktivitäten in den Alltag integriert werden?

Ziel des Stegreifs ist es, in Stadtteilen der Landeshauptstadt Hannover räumliche Potentiale für einen aktiven und sportiven Fußgängerverkehr zu identifizieren und darauf aufbauend Nutzungskonzepte zu entwerfen.

Aufgabe

Analysiert euren Stadtteil in Bezug auf geeignete Räume für Active-Routen in Verbindung mit den dort bereits vorhandenen Siedlungsstrukturen und Mobilitätsinfrastrukturen. Bei großen Stadtteilen wählt einen sinnvollen Abschnitt aus.
Was kennzeichnet den Stadtteil in Bezug auf Mobilität? Welche Anknüpfungspunkte existieren zu wichtigen Zubringerverkehrsmitteln (öffentlicher Verkehr, Fahrradständer, Ride + Bike)? Wo befinden sich bereits Bewegungs- bzw. Fitness-Angebote und wie sind diese in den lokalen Kontext eingebunden? Wo befinden sich Räume, die bsp. aufgrund von Lärmquellen, Eintönigkeit oder Gefahrenquellen für den Fußgängerverkehr nicht attraktiv sind? Wo befinden sich Schwerpunkte im Bereich Arbeiten  oder Versorgen, die einbezogen werden können? Was für Chancen und Risiken birgt das Gebiet?
Sammelt und stellt alle Informationen zusammen, die benötigt werden, um eurer Konzept nachzuvollziehen.

 

Studiengang

B.Sc. Landschaftsarchitektur & Umweltplanung, M.Sc. Landschaftsarchitektur,  M.Sc. Umweltplanung

Lehrmethode

Stegreif

Erster Termin

Mo. 26.02.2018

Veranstaltungsort

Herrenhäuser Str. 2, Raum D115

Lehrpersonen

Finger/Greinke