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Die Tessenow-Siedlungen in Pößneck

Erarbeitung eines Denkmalpflegeplans

Die Stadt Pößneck in Thüringen verfügt über den weltweit größten Bestand an Bauten des Architekten Heinrich Tessenow (1876-1950). Hierbei handelt es sich um kommunale Wohnsiedlungen aus den Jahren 1920-23. Um die Qualitäten dieser auch heute beliebten Wohnungen dauerhaft zu sichern, soll gemeinsam ein Denkmalpflegeplan erarbeitet werden. Im Rahmen einer Ortsbegehung werden von den städtebaulichen Strukturen bis hin zur Ausbildung einzelner Details drei Siedlungsteile genau untersucht und dokumentiert. Auf dieser Grundlage wird unter Berücksichtigung heutiger Anforderungen ein Maßnahmenkatalog zum weiteren, denkmalgerechten Umgang mit den städtebaulichen Ensembles und Einzelbauten entwickelt. 

 

Projekt lang Bau- und stadtbaugeschichte, max. 12 Plätze

Termine: Dienstags, 14-tägig, 16-18 Uhr C 114

Erster Termin: 22. 10. 2019, 16:00 Uhr

Exkursion: mehrtägiger Aufenthalt in Pößneck

Prof. Markus Jager, Dipl.-Ing. Jürgen Padberg, M.A. Robert Huth

Architekturfragmente im Stadtraum

Grenzen der analogen Präsentation und Möglichkeiten digitaler Exploration

 

In Hannover wurden nach 1945 zahlreiche Architekturfragmente im Stadtraum platziert. Viele dieser Architekturfragmente werden heute kaum beachtet, die wenigsten werden verstanden. 

Das Projekt kurz wird untersuchen, wann und warum diese Architekturfragmente aufgestellt wurden, woher sie stammen, in welchem Kontext sie heute stehen (die meisten wurden transloziert) – und welche Defizite mit der aktuellen Aufstellung einhergehen.

Im zweiten Teil des Projektes werden Möglichkeiten der digitalen Exploration und Erfahrbarmachung wie zum Beispiel digitale Rekonstruktionen der Ursprungsbauten, Animationen im Stadtraum oder interaktive Apps erarbeitet. Die Ergebnisse werden im Mai 2020 auf einer Fachkonferenz präsentiert. Die TeilnehmerInnen müssen bereits das AR-VR-Seminar (augmented reality – virtual reality) am Institut für Gestaltung und Darstellung besucht haben. 

 

Projekt kurz Master Architektur und Städtebau

Termine: Freitags 10-12 Uhr, C 114; Erster Termin: 18.10.2019

Prof. Markus Jager, Prof. Mirco Becker

Stille Andacht am Weg

Von der Wegkapelle zum Raum der Stille

Seit Jahrhunderten prägen Kapellen in Feld und Flur, an Ortseingängen und Wegen unsere Kulturlandschaft. Sie dokumentieren die Frömmigkeit vorangegangener Generationen und prägen vornehmlich das äußere Erscheinungsbild des katholischen Glaubens. An der Autobahn oder an Flughäfen, im Feld und auf dem Berg entstehen auch heute Orte stiller Andacht und anonymer Religionsausübung. 

Im Seminar werden Fallbeispiele unterschiedlicher Zeiten und Kontexte untersucht. Dabei sind die Beweggründe der Akteure vor ihrem historischen und sozio-religiösen Hintergrund gleichermaßen von Interesse wie die bauliche Umsetzung und künstlerische Gestaltung in Anlehnung an die jeweilige Nutzung der Andachtsräume.

 

Seminar Architekturgeschichte Bachelor/Baugeschichte Master

Termine: Donnerstags 12-14 Uhr, C 114, Erster Termin: 17. 10. 2019

Prof. Markus Jager, M.A. Viola Stenger

Einführung in die Denkmalpflege

Geschichte, Theorie und Praxis einer wachsenden Disziplin

Ungefähr ein Drittel aller Baumaßnahmen beziehen sich auf besonders erhaltenswerte Bauten. Der Wert dieser Bauten kann dabei unterschiedliche Gründe haben: er kann sich z. B. in der künstlerischen Qualität eines Werkes niederschlagen, in der handwerklichen Ausführung oder in der Tatsache, dass es sich um ein wichtiges geschichtliches Zeugnis handelt. Das Seminar vermittelt grundsätzliche Kenntnisse über Bewertungskriterien und -prozesse, Denkmaltheorien und ihre wechselhafte Geschichte und relevante Praxisbeispiele aus allen Epochen. Abschliessend findet eine vor Ort-Diskussion mit den beteiligten Behörden, Bauherrn und Planern eines aktuellen Hannoveraner Bauvorhabens aus dem Aufgabenfeld der angewandten Denkmalpflege statt.

 

Seminar Stadtbaugeschichte Bachelor/Geschichte des Städtebaus Master

Termine: Dienstags, 10:00-12:00 Uhr, C 114

Erster Termin: 15. 10. 2019

Prof. Markus Jager

Aufmaß

und Einführung in die Bauforschung

 

In Zeiten in denen 60% aller Baumaßnahmen im Bestandssektor stattfinden, gewinnt die Dokumentation und Erforschung von Gebäuden zunehmend an Bedeutung. Das Festhalten des Ist-Zustandes in Plänen und Raumbüchern sowie die bauforscherische Untersuchung stellen eine notwendige Voraussetzung für Sanierungs- und Umbaumaßnahmen in der Praxis dar. In der Blockveranstaltung werden die unterschiedlichen Methoden der Gebäudedokumentation an einem konkreten Beispielbauwerk erprobt . Die Dokumentation und die Durchdringung von konstruktiven Gefügen und unterschiedlichen Baumaterialien wird geübt. Eine Einführung in die Techniken der Gebäudeuntersuchung und Datierungsmerkmale bildet die Grundlage für eigene Beobachtungen zu Gebäudebiographie und Bauphasen.

 

Seminar Architekturgeschichte Bachelor/Historische Bauforschung Master

Termine: Vorbesprechungen, Blockveranstaltung, Nachbesprechung

Erster Termin: Mittwoch, 30. 10. 2019, 16:00 Uhr, C 114

Exkursion: 16. 03. - 20. 03. 2020

Prof. Markus Jager, M.A. Alexandra Knapp

Freies Thema

Bau- und Stadtbaugeschichte

 

Nach vorheriger Absprache werden individuelle Themen der Bau- und Stadtbaugeschichte in Einzeluntersuchungen vertiefend behandelt.

Das Format richtet sich an Studierende, die ihr Interesse an bau- und stadtbaugeschichtlichen Themen vertiefen möchten und bereit sind, sich die wissenschaftlichen Methoden des Faches genauer anzueignen und zu trainieren.

Zur obligatorischen Vorbesprechung sollten eine einseitige Beschreibung des beabsichtigten Themas und der Untersuchungs-methoden, ein vorläufiges Literaturverzeichnis sowie eine Gliederung als Gesprächsgrundlage vorliegen.

 

Begleitmodul zur Bachelor- / Masterarbeit

Erster Termin: Montag, 21. 10. 2019, 15:00 Uhr, A 229 A

weitere Termine nach Absprache

Prof. Markus Jager