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Sommerakademie / Projekt kurz

Das Thema der Architekturbiennale 2020 aufgreifend („How will we live together?“) werden wir uns mit der Geschichte des Wohnens in Venedig beschäftigen. Dabei untersuchen wir die breite Palette an Bautypen vom großen Palazzo am Canal Grande bis hin zur so genannten „architettura minore“. Und wir werden uns mit Um- und Nachnutzungsszenarien beschäftigen, die in einer Stadt, deren Einwohnerzahl unter dem Druck des Massentourismus dramatisch schrumpft, von besonderer Relevanz sind. Die Sommerakademie findet in Kooperation mit der TU Dortmund und der Architekturfakultät Venedig statt. In Vorbereitung wird es in Hannover Anfang September ein dreitägiges Blockseminar geben, im Anschluss daran werden wir zwei Wochen vor Ort in Venedig sein.

Blockseminar: 01. - 03. September 2020 in Hannover
Termine: 05. - 19. September 2020 in Venedig
Erster Termin: 30. 04. 2020, 14:00 - 16:00 Uhr, A 301
Prof. Dr. Markus Jager, Dipl.-Ing. Charlotte Hopf, Viola Stenger M.A.
max. 10 Studierende

Lektüreseminar

Das Architekturbuch als Quelle

Bücher sind besondere Medien, die über Jahrhunderte hinweg Wissen, Gedanken und Erkenntnisse speichern. Nicht nur für die Baugeschichte und die Architekturtheorie, sondern auch für die Praxis bilden sie eine unabdingbare Stütze. Das Seminar bietet allen Interessierten die Möglichkeit, sich mit einem baugeschichtlichen Buch aus einer gestellten Auswahl ausführlich auseinander zu setzen (nach Absprache mit den Dozenten ist es auch möglich einen eigenen Titel vorzuschlagen). Ziel des Seminars ist es, den Aufbau und Inhalt der gelesenen Schriftquelle nicht nur mit eigenen Worten wiederzugeben. Es geht vor allem darum, das Gelesene eingehend zu reflektieren, soweit als möglich in den fachlichen Zusammenhang und Diskurs einzuordnen sowie eine eigene kritische Beurteilung dazu anzustellen. 

Termine: nach Vereinbarung
Prof. Dr. Markus Jager, Robert Huth M.A., Viola Stenger M.A.

London-Exkursion

Living in London
Terraced House, Crescent, Park und Square

Im Unterschied zu den hoch verdichteten Hauptstädten des europäischen Kontinents wurde London noch zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts als ideale, weil aufgelockerte Großstadt wahrgenommen. Auf ihre Gestalt haben neben dem Königshaus und adligen Landlords auch bürgerliche Unternehmer Einfluss genommen. Auf der Exkursion werden die vielfältigen Facetten der Londoner Stadtbaugeschichte vor Ort besichtigt. Dazu gehören neben prominenten Straßenplanungen wie der Regent Street, auch die berühmten Londoner Squares, Parks und Crescents. Ein Schwerpunkt liegt auf dem Wohnungsbau und dem Typus des Londoner Reihenhauses (terraced house).

VERSCHOBEN AUF DAS SOMMERSEMESTER 2021

Aufmaß und historische Bauforschung

Aufmaß des Bibliothekspavillons in Herrenhausen

In unmittelbarer Nähe zum Fakultätsgebäude steht das in den Jahren 1817-20 vom Architekten G. L. F. Laves errichtete Hofgärtnerhaus. Anlässlich des 200. Jubiläums der Fertigstellung des Gebäudes werden im Zuge der Lehrveranstaltung die unterschiedlichen Methoden der Gebäudedokumentation über Photogammetrie, computerunterstützen Messmethoden sowie Handaufmaß erprobt. Auch das konstruktive Gefüge und die unterschiedlichen Baumaterialen sollen im Kontext einer Gebäudeanalyse untersucht werden. Ergänzt wird die Analyse neben Befunden am Objekt durch Recherchen im Archiv. Darüber hinaus sollen eigene Beobachtungen zur Gebäudebiographie und Bauphasen in Form eines Raumbuches festgehalten werden. 

Termine: Vorbesprechungen, Blockveranstaltung, Nachbesprechung ab Mitte des Semesters nach Vereinbarung, max. 10 Studierende
Prof. Dr. Markus Jager, Alexandra Knapp M.A.

Freies Thema

Nach vorheriger Absprache werden individuelle Themen der Bau- und Stadtbaugeschichte in Einzeluntersuchungen vertiefend behandelt.

Das Format richtet sich an Studierende, die ihr Interesse an bau- und stadtbaugeschichtlichen Themen vertiefen möchten und bereit sind, sich die wissenschaftlichen Methoden des Faches genauer anzueignen und zu trainieren. In Abstimmung mit dem Dozenten können eigene Themen vorgeschlagen und bearbeitet werden. 

Zur obligatorischen Vorbesprechung sollten eine einseitige Beschreibung des beabsichtigten Themas und der Untersuchungsmethoden, ein vorläufiges Literaturverzeichnis sowie eine Gliederung als Gesprächsgrundlage vorliegen.

 

Begleitmodul zur Bachelor- / Masterarbeit
Termine und Themen nach vorheriger Absprache
Prof. Dr. Markus Jager