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Gender Building – Sozialräumliche Qualitäten im öffentlichen Hochbau

Barbara Zibell (Hrsg.)
Gender Building
Sozialräumliche Qualitäten im öffentlichen Hochbau


Frankfurt am Main, Berlin, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Wien, 2009.
XII, 217 S., zahlr. Abb. und Graf.Beiträge zur Planungs- und Architektursoziologie. Herausgegeben von Barbara Zibell. Bd. 6ISBN 978-3-631-56376-2 · br. € 36.80* / US-$ 53.95 / £ 34.40


Dieser Band stellt sieben (Projekte für) öffentliche Bauten vor, die im deutschsprachigen Raum von 2002 bis 2007 entstanden sind und in deren Entstehungsprozess Gender Mainstreaming eine Rolle gespielt hat. In einem Fall wurde eine Raum- und Nutzungsanalyse für ein Amtshaus durchgeführt (St. Gallen, CH), in anderen Fällen wurden neue Bauten für Bildung (Olten, CH), Gesundheit (Erlangen, D), Kultur (Berlin, D) und Verwaltung (Innsbruck, A; Braunschweig, D) geplant, einmal ging es um einen neuen Bushof mit unterirdischer öffentlicher Tiefgarage (Schaan, FL). Die Gender-Begleitung setzte dabei zu ganz unterschiedlichen Zeitpunkten ein. Die Ergebnisse sind jedoch nicht (nur) davon abhängig, zu welchem Zeitpunkt die Gender-Beratung einsetzte: Deutlich wird, dass die Grundhaltung der Trägerinstitutionen, die Überzeugung der Führungskräfte bzw. der politische Wille einen ganz wesentlichen Teil zum Gelingen einer gendergerechten Planung und Gestaltung beiträgt. Die in allen Projekten entstandenen Checklisten, Kriterienkataloge oder Score Cards sind Bestandteil der Dokumentation und können als Grundlage für eine entsprechende Bearbeitung künftiger Bauprojekte dienen.
Aus dem Inhalt: Elke Krismer / Elisabeth Stögerer-Schwarz: Was macht Gender am Geländer? ·
Anke Schröder: Krankenhaus der kurzen Wege · Henning von Bargen / Gabriele Schambach: Vielfalt bildet · Doris Königer: Verwaltung im Gender Test · Barbara Zibell: Vom Wettbewerb zur EW Bau · Hubert Ospelt-Haas: Gender am Platz · Ilinca Manaila: Gender macht Schule