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ArchitekturTheorieTage 2.0

Produktive Theorie

2. - 4. November 2017
Leibniz Universität Hannover 
Herrenhäuser Str. 8   Raum B053
Do 18h   Fr ab 9h 

Welches sind die primären Themenfelder und Zielgruppen der Architekturtheorie? Wo finden wir produktive Anteile in gegenwärtigen Theorien von Architektur und Stadt? Wie sieht praxisorientierte Lehre in der Architekturtheorie aus? 

In diesem Jahr finden die ArchitekturTheorieTage vom 2. bis 4. November an der Fakultät für Architektur und Landschaft statt, organisiert durch die Abteilung a_ku am Institut für Geschichte und Theorie der Architektur. Dieses 2. Vernetzungstreffen der Vertreter deutschsprachiger Lehrstühle für Architekturtheorie schließt an die erfolgreichen ArchitekturTheorieTage an der TU Graz 2016 an. Gemeinsames Ziel ist der Austausch zum Thema `Produktive Theorie´, zu aktuellen Inhalten und Methoden der Architekturtheorie als akademische Disziplin und ihren Vermittlungswegen und Wirkungsweisen sowie zu Forschungsthemen und -tendenzen. Zudem sollen die interne Vernetzung und Kommunikation gestärkt und gemeinsame Forschungsszenarien entwickelt werden.

Die ArchitekturTheorieTage beginnen am Donnerstag, den 2. November um 18 Uhr mit der Auftaktveranstaltung `Theorie und Praxis´ und anschließendem Apéro. Die angereisten VertreterInnen der Architekturtheorieinstitute stellen ihre Positionen zur produktiven Theorie von Architektur und Stadt vor und diskutieren mit eingeladenen ArchitektenInnen des BDA NDS. Am 3. November werden aktuelle und geplante Forschungsprojekte, Buch-Veröffentlichungen sowie Lehrformate der unterschiedlichen Lehrstühle vorgestellt. Den Freitag abschließen wird um 17.00 Uhr eine Diskussion über die Potentiale einer produktiven Theorie von Architektur und Stadt. Am Samstag, den 4. November schließt die Veranstaltung mit einem internen Forschungsdating.

Das a_ku-Team lädt herzlich zum Zuhören ein! 

Programm als PDF

 

 

 

DARA.7

Common Ground

7. Symposium & PhD Peer Review
Entwerfen und Forschen in Architektur und Landschaft

4. bis 6. Mai 2017 _ Hannover

 

Das Entwerfen als originäre Methode von Architektur, Städtebau und Landschaftsarchitektur und als Form wissenschaftlichen Erkenntnisgewinns wurde im 7. Symposium und PhD Peer Review differenziert und neu reflektiert. In Bezug auf das Thema ‚Common Ground‘ wurden Arten der Grundlagen- und Kompetenzbildung, Pfade der Recherche sowie gesellschaftliche Benefits von Architekturgestaltung behandelt.

Prodekanin Prof. Hilde Léon eröffnete die Veranstaltung am Donnerstag mit Begrüßungsworten, es folgte eine inhaltliche Einleitung durch Frau Prof. Margitta Buchert in das Thema ‚Common Ground‘. 11 international orientierte EntwerferInnen und TheoretikerInnen erweiterten und vertieften die Betrachtung des Themas Vorstellungen ihrer Forschungsansätze. Im Rahmen des PhD Peer Reviews präsentierten die Promotionsstudierenden ihre Themen ebenfalls speziell in diesem Kontext. In Diskussionen wurden verschiedene Wertsetzungen des Begriffs ‚Common Ground‘ beschrieben und klassifiziert. Begriffe konnten präzisiert, relevante Fragestellungen sowie Forschungspotenziale aufgezeigt werden.

Die Veranstaltung hat gezeigt, dass die Suche nach einem ‚Common Ground‘ in Architektur und Landschaft nach wie vor aktuell ist und im Kontext des forschenden Entwerfens und der entwurfsbezogenen Forschung notwendig ist. Die TeilnehmerInnen betonten, dass die DARA-Symposien dafür ein großes Potenzial beinhalten - durch Vernetzung und Austausch; und der Möglichkeit, darin die Relevanz der eigenen Forschungsarbeit zu erkennen.

Programm

 

 

 

DARA.6
Symposium & PhD Peer Review  'Praktiken  I  Practices'

7. - 9. April 2016, Hannover-Herrenhausen

Das Symposium im Rahmen des Forschungsfeldes 'DARA. Design and Research in Architecture and Landscape' thematisierte spezifische Praktiken der Entwurfsforschung in Architektur und Landschaftsarchitektur bezogen auf Fragestellungen, Zuschnitte, Vorgehens- und Präsentationsweisen. Welche Fragestellungen und Herangehensweisen fördern die Bearbeitung von entwurfsbezogenen Forschungsprojekten? Welche entwurflichen und welche wissenschaftlichen Denkformen und Handlungsmöglichkeiten treten dabei in den Vordergrund? Einleitende Vorträge der Peers Prof. Dr. Christoph Grafe, Prof. Dr. Lara Schrijver, Prof. Christiane Soerensen und Prof. Dr. Margitta Buchert sowie Prof. Katja Benfer, Prof. Michael Schumacher und Prof. Hilde Léon trugen dazu bei, bisherige Erkenntnisse zu bündeln, grundlegende Verständnisebenen forschender Praktiken aufzuzeigen sowie Möglichkeitsräume zu skizzieren. Grundlegende Inhalte des Symposiums wurden in einem Workshop in einer pragmatischeren Weise weiterentwickelt. Anschließend hat unter Leitung von Prof. Dr. Margitta Buchert das 6. Internationale Peer Review-DoktorandInnenkolloquium mit dem Titel ‚Praktiken' stattgefunden.

Programm

 

 

 

DARA. 5
Symposium 'Komplexe Ordnung'

23. - 25. April 2015, Hannover-Herrenhausen

Ordnungen und Ordnungsprozesse als fundamentale Eigenschaft von Dynamiken entwurfsbezogener Forschungen in Architektur, Städtebau und Landschaftsarchitektur standen im Fokus des Symposiums, das im Rahmen des Forschungsfeldes 'DARA. Design and Research in Architecture and Landscape' stattfand. Mit welchen elementaren Bausteinen und Ordnungsprinzipien wird die Suche ausgerichtet? In welchen strukturellen Relationen werden diese zur Erkenntnisgestaltung verbunden? Einleitende Vorträge der Peers Prof. Dr. Tom Avermaete, Prof. Dr. Angelika Schnell, Prof. Christiane Soerensen und Prof. Dr. Georg Vrachliotis sowie Prof. Katja Benfer, Prof. Martin Prominski und Prof. Dr. Jonna M. Krarup trugen dazu bei, bisherige Erkenntnisse zu bündeln, grundlegende Verständnisebenen komplexer Ordnungen aufzuzeigen sowie Möglichkeitsräume zu skizzieren. Übergreifende Aspekte des Symposiums wurden in einem Workshop in einer pragmatischeren und experimentelleren Weise weiterentwickelt. Anschließend hat unter Leitung von Prof. Dr. Margitta Buchert das 5. Internationale Peer Review-DoktorandInnenkolloquium mit dem Titel ‚Komplexe Ordnung‘ stattgefunden.

  

 

 

DARA. 4
Symposium 'topics & strategies'

19. - 21. Juni 2014, Hannover-Herrenhausen

Themen und Strategien im Kontext von Entwerfen und Forschen für zukunftsfähige Strategien in Architektur, Städtebau und Landschaftsarchitektur standen im Fokus des Symposiums, das im Rahmen des Forschungsfeldes 'DARA_Design and Research in Architecture' stattfand. Wie lassen sich die Produktion und Rezeption sowie übergreifende Phänomene und spezifische Wahrnehmungsweisen von Architektur beobachten, befragen und beschreiben? Welche entwurflichen und wissenschaftlichen Denk- und Handlungsformen befördern die Bearbeitung architekturbezogener Forschungsprojekte? Einleitende Vorträge der Peers Prof. Anne-Julchen Bernhardt, Prof. Dr. Sonja Hildebrand, Prof. Dr. Albert Schmid-Kirsch und Prof. Dr. Angelika Schnell sowie Prof. Hilde Léon und Prof. Almut Grüntuch-Ernst trugen dazu bei, bisherige Erkenntnisse zu bündeln, grundlegende Verständnisebenen aufzuzeigen sowie Möglichkeitsräume zu skizzieren. In einem gemeinsamen Workshop wurden vertiefend Themen des Symposiums in einer pragmatischeren und experimentelleren weiterentwickelt. Anschließend fand unter Leitung von Prof. Dr. Margitta Buchert das vierte Internationale Peer Review-DoktorandInnenkolloquium mit dem Titel ‚topics & strategies‘ statt.

  

  

DARA. 3
Symposium 'Reflexives Entwerfen'

13. - 15. Juni 2013, Hannover-Herrenhausen

Der Gewinn von Wissen als inhärentem Anteil von Entwurfsprozessen in Architektur, Städtebau und Landschaftsarchitektur stand im Fokus des Symposiums, das im Rahmen des Forschungsfeldes 'DARA _Design and Research in Architecture'  stattfand. Welche Potentiale eröffnen das Entwerfen als komplexes Verfahren und entwerferische Medien als Kommunikationswerkzeuge auch über die Architektur- und Städtebaudisziplin hinaus? Welche individuellen und kollektiven Ziele können mit der angewandten oder theoretisch-systematischen Entwurfsforschung konkret verbunden werden? Einleitende Vorträge der Peers Prof. Ute Frank, Prof. Dr. Christoph Grafe, Prof. Dr. Angelika Schnell, und Associate Prof. Dr. Lara Schrijver sowie Prof. Alban Janson, Prof. Dr. Wolfgang Jonas, Prof. Dr. Ullrich Schwarz und Prof. Sophie Wolfrum trugen dazu bei, bisherige Erkenntnisse zu bündeln, grundlegende Verständnisebenen reflexiven Entwerfens aufzuzeigen sowie Möglichkeitsräume zu skizzieren. Im Anschluss fand unter Leitung von Prof. Dr. Margitta Buchert das dritte Internationale Peer Review-DoktorandInnenkolloquium mit dem Titel ‚Reflexives Entwerfen‘ statt.

   

 

 

DARA. 2
Doktorandensymposium 'Wechselwirkungen'

13. - 14. Juli 2012, Hannover-Herrenhausen

Im Fokus des Symposiums, das im Rahmen des Forschungsfeldes 'DARA. Design and Research in Architecture' unter Leitung von Prof. Dr. Margitta Buchert stattfand, stand der Austausch von Zielen, Inhalten und Methoden zu Fragen der Verbindung von Entwerfen und Forschen in Architektur und Städtebau und deren theoretischen und projektiven Kontexten. Welche Wechselwirkungen bestehen in Bezug auf die Produktion und Rezeption von Architektur, auf Wissen und Entwerfen, auf Logik und Gestaltung, auf Konzeption und Vermittlung oder auf unterschiedliche Entwurfsmethoden und -ansätze? Wie lassen sich die damit verbundenen individuellen und kollektiven Ziele beschreiben? Einleitend fand ein Workshop statt, in dem die Vortragenden in Teams das Thema 'Wechselwirkungen' hinterfragten und vertieften, das anschließend mit den Peers Prof. Dr. Jos Bosman, V.-Prof. Dr. Dagmar Jäger, Prof. Dr. Albert Schmid-Kirsch, und Prof. Dr. Margitta Buchert diskutiert und weiterentwickelt wurde. Anschließend wurden in Kurzvorträgen Dissertationsprojekte vorgestellt und in ihren wissenschaftlichen Zusammenhängen reflektiert.

 

 

 

DARA. 1
Doktorandensymposium 'Transfer und Transformation'

1. - 2. April 2011, Hannover-Herrenhausen

Im Rahmen des Forschungsfeldes 'DARA_Design and Research in Architecture' hat unter Leitung von Prof.Dr.-Ing.habil.Dr. phil. Margitta Buchert ein internationales Peer Review Kolloquium mit dem Titel ‚Transfer und Transformation‘ stattgefunden. Im Fokus des Doktorandensymposiums stand der Austausch von Zielen, Inhalten und Methoden zu Fragen der Verbindung von Entwerfen und Forschen in Architektur und Städtebau. Die inhaltliche Spannweite der Vorträge reichte vom Entwerfen von ‚Neuen Räumen für Neue Musik‘ (Susan Jebrini, Leif Thomsen, Hannover) über das baubotanische Entwerfen ‚Fragiler Architektur‘ (Hannes Schwerdtfeger, Stuttgart) bis zum Vergleich verschiedener Konzepte und Methoden einer ‚Grundlehre Entwerfen‘ (Judith Reeh, Darmstadt). In der Kommentierung und dem kritischen Befragen der Vorträge durch die Peers Prof. Ute Frank, Associate Prof. Dr. Christoph Grafe, Prof. Dr. Angelika Schnell, Prof. Dr. Andreas Vetter und Prof. Dr. Margitta Buchert konnten wiederkehrende themenübergreifende Fragestellungen herausgestellt und diskutiert werden. Dazu gehörte die Reflexion spezifischer Forschungsdesigns oder die Diskussion geeigneter Methoden entwurflicher Forschungsanteile ebenso wie die Frage nach der Bedeutung der Konzeption und Vermittlung sowie der architekturtheoretischen Fundierung der entwurflichen Forschung.
 

 

 

Symposium connect.3 - 'In Bewegung'
Schnittstellen von Architektur und Kunst
18. Juni 2007 Hannover-Herrenhausen

'In Bewegung' sind die geistigen wie realräumlichen Kontexte unserer Lebenswelt immer gewesen. Die Prozesse der Transformation zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft konfrontieren Reflexe der Bewahrung mit der Potentialität des Unbekannten. Spätestens mit der Moderne werden physische und mentale Qualitäten von Bewegung zu explizit hervortretenden Topoi architektonischer und künstlerischer Ideen und Werke. Im Kontext gegenwärtiger Kulturen und Weltmodelle erhalten sie zunehmend größere Bedeutung und Reichweite. Als Vorgänge und Erfahrungen in Raum und Zeit charakterisieren sie spezifische Dynamiken nicht nur in Prozessen der Globalisierung oder der mediatisierten Kommunikation. Das Symposium zielt darauf, diese komplexen Wirkungs- und Wahrnehmungszusammenhänge über Positionen aus Architektur, Kunst und Philosophie zu exemplifizieren. Zeitgenössische und zeitübergreifende Parameter und Möglichkeiten von Bewegung werden als ästhetische Phänomene präsentiert und transdisziplinär reflektiert. Die Schnittstelle `In Bewegung´ reicht von gebauten und medialen Transformationen über raumbildende Strukturen und Sequenzen bis zu Wechselwirkungen von körperlich wie konzeptuell erlebbaren Situationen und Orten. Damit öffnet sich ein vielschichtiger Spannungsbogen für eine erkenntnisreiche und zukunftsgerichtete Befragung der Gegenwarten zwischen Architektur und Kunst. 

Transformation
Clemens von Wedemeyer, Leipzig
Christophe Hutin, Bordeaux
Maurizio Ferraris, Turin

Rhythmen und Intervalle
Peter Kogler, Wien
Beat Mathys, Bern
Christopher Dell, Berlin

Situationen und Orte
Ilona Németh, Bratislava
Paul Robbrecht, Gent
Margitta Buchert, Hannover/Köln

 

 

 

Symposium connect.2 - 'Körper und Raum'
Schnittstellen von Architektur und Kunst
19. Juni 2006  Hannover-Herrenhausen

'Körper und Raum' als gleichermaßen differente wie miteinander verflochtene Weisen der Welterschließung haben in Architektur und Kunst als Modalitäten von Wahrnehmung, Kognition und Kreation eine lange Tradition. Im Kontext zeitgenössischer Konditionen der Ökonomien, Wissenschaften, Informationsfluten und Bilderwelten mit einer Dominanz oftmals eindimensionaler Oberflächen stellen sich Fragen zu den ästhetischen und anthropologischen Dimensionen von Körper und Raum als fundamentale Parameter der Verortung in besonderer Dichte. Die Fokussierung ihrer Relationen kann dazu beitragen, Schnittstellen und Grenzbereiche von Architektur und Kunst zu markieren sowie deren spezifische Interpretationen zeitgenössischer Komplexitäten, Bedeutungen und Möglichkeiten von Körper und Raum hervorzuheben. Das Symposium sucht jenseits dialektischer Sichtweisen verschiedenste Konzeptionen aus der Perspektive der Handelnden in Kunst, Architektur und Philosophie zu präsentieren und zu befragen - von der physischen Reaktion bis zum Denkmodell, vom Körper im Zustand der Erfahrung bis zu konstruierten Raumkörpern. Gerade durch die Zusammenführung von Positionen mit Handlungsansätzen, die sich in einer jeweils besonderen Art und Weise manifestieren, deren Praktiken jedoch transdisziplinär realisiert und rezipiert werden, lassen sich neu zu denkende Zwischenebenen differenzieren und zukunftsgerichtete Aspekte in gradueller Offenheit entfalten.

Konstruktion und Figuration
Beatrix von Pilgrim, Berlin/Karlsruhe
Margitta Buchert, Köln/Hannover
Oliver Thill, Rotterdam

Bewegung
Thomas Bayrle, Frankfurt
Maurer United, Maastricht
Heinz Paetzold, Amsterdam

Wahrnehmungsprozesse
Bernhard Leitner, Wien
Philippe Rahm, Paris/Lausanne
Ludger Schwarte, Basel
 

 

 

Symposium connect. - 'Architektur und Kunst'
Schnittstellen von Architektur und Kunst
20. Juni 2005  Hannover-Herrenhausen

In den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts fokussierten avantgardistische Konzepte die Verbindung der verschiedenen gestalterischen Disziplinen im Hinblick auf den Raum zwischen hoher Kunst und Alltag. Auch im Kontext der zunehmenden Mediatisierung, Globalisierung und Kommerzialisierung der gegenwärtigen hochtechnisierten Kultur werden Raumvorstellungen und Raumkonstellationen zwischen Ursache, Wirkung, Produktion und Rezeption, zwischen Verortung, Konkretion und Erscheinung sowie im Feld von Bewegungs- und Handlungsformen neu umrissen und künstlerisch interpretiert. Hierbei spielen die Schnittstellen von Architektur und Kunst eine zentrale Rolle. Das Symposium sucht jenseits der dialektischen Sichtweisen von Kunst und Architektur, von Theorie und Praxis, von Raum und Objekt nach Gestaltungs- und Wahrnehmungskonzeptionen, die über tradierte Grenzen solcher Kategorisierungen hinaus weisen. Durch die Zusammenführung von Positionen mit Handlungsansätzen, die sich in einer jeweils spezifischen Art und Weise manifestieren, deren Praktiken jedoch transdisziplinär realisiert und rezipiert werden, treten neue Querschnittsebenen hervor. Das Symposium will die im Umbruch befindlichen Diskurse und Prägungen realräumlicher Kontexte aus der Perspektive der Handelnden in Kunst, Architektur und Philosophie thematisieren. Das In-between, die zeitgenössische Kondition der Verbindung von Architektur und Kunst wird dabei im Sinne einer Quellensammlung identifiziert, Potentiale der Wahrnehmung, Gestaltung und Aneignung von Raum werden aufgezeigt.

Objektstrategien
Hannes Böhringer, Berlin/Braunschweig
Simon Ungers, Köln/New York
Claudia Meixner, Frankfurt

Körper und Raum
Stephen Craig, Hamburg/Karlsruhe
Allison Brown, New York/Frankfurt
Margitta Buchert, Köln/Hannover

Raumkonstrukte
Eberhard Eckerle, Gaggenau/Hannover
Lars Spuybroek, Rotterdam/Kassel
Klaus Englert, Düsseldorf

 

 

 

'faltung'

Symposium 'faltung'
Montag, 11. Mai 2006 Hannover-Herrenhausen

Im Rahmen des Symposiums galt es zu thematisieren, inwieweit zeitgenössische Wahrnehmungskonditionen, Reflexionsebenen und Handlungsweisen durch Phänomene der `Faltung´ berührt und transformiert wurden bzw. werden. Von den eingeladenen Referenten wurden hierzu aus unterschiedlicher Disziplinen (Philosophie, Naturwissenschaft, Landschaftsarchitektur, Architektur und Kunst) verschiedene Perspektiven vorgetragen und diskutiert. Das Symposium wurde organisiert von Prof. Dr. Margitta Buchert, (Architektur und Kunst 20./21. Jahrhundert), Prof. Dr. Udo Weilacher (Institut für Landschaftsarchitektur) und Klaus Madlowski (Institut für Gestaltung und Darstellung). Es fand im Rahmen der Festwoche zur 175-Jahr-Feier der Universität Hannover statt.

Vorträge

Einführung
Prof. Dr. Margitta Buchert, Hannover/Köln
Prof. Dr. Udo Weilacher, Hannover

Weltbild und Faltung
Prof. Dr. Michaela Ott, Hamburg

Wissenschaft und Faltung
Prof. Dr. Heinz-Otto Peitgen, Bremen

Kunst der Faltung, Faltung in der Kunst
Prof. Annett Zinsmeister, Wuppertal

'Synchronizing Geometry. Landscape, Architecture and Construction'
Borja Ferrater, Barcelona