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International

Die internationale Ausrichtung von a_ku in Forschung und Lehre ermöglicht vielfältige Betrachtungsweisen ästhetischer, kultureller und sozialer Qualitäten von architektonischen, künstlerischen und urbanen Projekten in unterschiedlichen Kontexten. Dabei werden Architektur, Stadt, Landschaft und Kunst in ihren Potentialen, Grenzen und Verflechtungen innerhalb der 'Reflexiven Moderne' beleuchtet und hinterfragt.

In gemeinsamen Forschungsvorhaben mit internationalen Partnern des europäischen Auslands werden neue Forschungsfragen erarbeitet und zukunftsweisende Forschungsfelder erschlossen. Symposien + PhD Peer Reviews internationaler Ausrichtung eröffnen ein Forum, um Wissen auszutauschen und sich zu vernetzen sowie Fragestellungen in breiten, auch transdisziplinären Kontexten zu diskutieren. Dazu tragen auch Gastvorträge international tätiger Architekt/inn/en und Städtebauer/innen bei.

 

 

Forschungsprojekte I Forschungsnetzwerk

THE TACIT DIMENSION
Architektonisches Wissen und Forschung

Inwieweit kann architektonische Gestaltung und entwurfsbasierte Forschung als wissenschaftlich angesehen werden? Vorausgesetzt, dass Wissenschaft auf Basis allgemeiner und expliziter Methoden und Vorgehensweisen agiert, stellt sich die Frage, ob es Elemente in Architektur und anderen kreativen Künsten gibt, die außerhalb des Bereichs wissenschaftlicher Forschung verbleiben?

Der Forschungsansatz gründet auf der Annahme, dass es eine Form des Wissens gibt, die in den materiellen Produkten der Architektur, wie Schriften, Zeichnungen, Modelle und Gebäude, verkörpert ist, und die wir eher wissen als vermitteln können. (Polanyi 1986) Auch wird angenommen, dass bestimmte Aspekte dieses ‘stillen Wissens‘ durchaus benannt werden können. Daher werden Fragen gestellt wie: Welche Kriterien bestimmen architekturspezifisches Wissen? Und wie können wir traditionelle Standards wissenschaftlicher Forschung erweitern durch das Wissen, das in Büros generiert und in beruflicher Praxis materialisiert wird? Daher liegt der Fokus auf den materiellen Produkten als Basis von Evaluation und Analyse. Ausgehend von der Idee, dass ‘entwerferisches Wissen‘ zu den Kriterien und Vorgehensweisen wissenschaftlichen Forschens im Allgemeinen beitragen kann, bündelt dieses Projekt ein Netzwerk europäischer Wissenschaftler/innen, die bereits an den Schnittstellen von Entwurf, Kulturforschung, Geschichte und Philosophie arbeiten. Mit der Kombination reflektiver kultureller Analyse und materieller Produkte von Gestaltung ist die Architektur Musterfall für eine neue Perspektive auf Wissen.

Das Projekt wurde gefördert durch die Niederländische Organisation für Wissenschaftliche Forschung (NWO) und ist an die TU Delft angegliedert. Projektpartner (u.A.): Prof. Dr. Margitta Buchert (Leibniz Universität Hannover) Prof. Dr. Christof Grafe (BU Wuppertal), Prof. Dr. Mari Lending (Oslo School of Architecture and Design), Prof. Dr. Angelika Schnell (Academy of Fine Arts Vienna), Prof. Dr. Lara Schrijver (University of Antwerp)

Zugehörige Publikation: Lara Schrijver (ed.), The Tacit Dimension. Act 1, Delft: TU 2014

  

COMMUNITIES OF TACIT KNOWLEDGE
Architecture and its ways of knowing

This project initiates an innovative Training Network that will train young researchers in the development of advanced theoretical frameworks and specialised investigative methods to analyse the specific knowledge that architects employ while designing buildings, neighbourhoods and cities. It focuses on the characteristics, the dissemination and the heuristic potential of this knowledge that is particular to architectural design practice.

Academic Partners: Prof. Dr. Tom Avermaete, Delft University of Technology, Netherlands; Assoc. Prof. Helena Mattsson/ Hélène Frichot,  KTH Royal Institute of Technology, Denmark; Prof. Dr. Tim Anstey/ Prof. dr. Mari Lending/ Prof. dr. Mari Hvattum, Oylo School of architecture and design, Norway; Prof. Dr. Christoph Grafe, Bergische Universität Wuppertal, Germany; Prof. Dr. Gennaro Postiglione, Politecnico di Milano, Italy; Prof. Dr. Angelika Schnell, Academy of fine arts Vienna, Austria; Prof. Dr. Lara Schrijver, University of Antwerp, Belgium; Dr. Barbara Penner/Prof. Jonathan Hill, University College London, UK; Prof. Dr. Margitta Buchert, Leibniz Universität Hannover, Germany